Beschreibung
Verwendung:
Zur Dekoration und zum Verräuchern.
Auch zur Verarbeitung in Seifen, Parfüms, Badezusätzen und Körperölen geeignet.
Namen und Synonyme: Botanisch: Erythrina mulungu. Als Synonym gilt auch Erythrina verna.
Deutsch: Mulungu, Korallenbaum
English: Mulungu, coral tree, mulungu-coral.
Weitere Namen: Corticeira, Murungu, Muchocho, Murungo, Totocero, Flor-de-coral, ceibo, chilichi, hosoba deiko, suiná.
Mulungu bedeutet so viel wie der da oben und ist im ursprünglichen eine ostafrikanische Gottesbezeichnung oder eine geheimnisvolle, natürliche Kraft. Im mittleren und südlichen Afrika sowie in Brasilien wird Mulungu auch als Ortsname für kleinere Dörfer und Familiennamen verwendet.
Vorkommen: Korallenbäume wachsen in allen tropischen Zonen der Erde. In Australien sind sie ebenfalls zu finden. Einheimisch ist der Korallenbaum in Brasilien, Teilen von Peru und tropischen Regionen von Lateinamerika. Er wächst in Sumpfgebieten und entlang von Flüssen.
Inhaltsstoffe: In E. mulungu kommen 20 verschiedene Isoquinolin-Alkaloide vor. Viele davon haben entzündungshemmende, narkotisierende und sedative Eigenschaften. Eins der neu entdeckten Alkaloide in Mulungu, Cristamidin hatte in einer Klinischen Studie mit Ratten einen positiven Effekt auf die Leber (1995). Die Wirkung von Erysodin auf die Muskulatur ähnelt der vom Pfeilgift Curare.
Zwei miteinander konkurrierende pharmazeutische Großunternehmen publizierten unabhängig voneinander, dass Mulungu als Anti-Nikotin-Droge eingesetzt werden könnte da die Inhaltsstoffe die Nikotinrezeptoren blockieren.
Die Mulungu-Rindenstücke stehen erst seit relativ kurzer Zeit im Mittelpunkt ethnobotanischen Interesses und sind noch nicht lange im Handel käuflich.
Kultivierung: Während E. berteroana nur schwierig aus Samen, dafür aber leicht aus Stecklingen zu ziehen ist, ist der Anbau über vorgekeimte Samen von E. americana sehr einfach. Über die Kultivierungsweise von E. mulungu lässt sich derzeit also nur mutmaßen. Vermutlich versprechen sexuelle und a-sexuelle Anbaumethoden ähnliche Erfolge. Die Samen sollten feucht aber nicht zu nass gehalten werden (man beachte die natürlichen Standortbedingungen der Korallenbäume!).
















